
Reitabzeichen
Aufgabe der Reitabzeichen ist es, dem Bewerber die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd zu vermitteln. Mit spielerischen Elementen an das Reiten bzw. Voltigieren
heranzuführen und - bei kombinierten Abzeichen - andere Sportarten zu integrieren sowie das Teamdenken zu fördern.Folgende Durchführungsbestimmungen gelten sowohl für:
- Kleines Hufeisen
- Großes Hufeisen
- Kombiniertes Hufeisen
- Reiternadel
- Kombinierte Reiternadel
Hilfszügel gemäss Richtlinien Reiten und Fahren Band I sind in allen Prüfungen erlaubt
(davon ausgenommen sind Schlaufzügel).
Beurteilung
Beurteilt werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd, das Grundwissen über das Pferd/Pony sowie den Sitz und Hilfegebung des Reiters bzw. die Ausführung der Übungen beim Voltigieren.
Prüfungskommission
Eine Person, die mindestens Trainer C - Reiten oder Voltigieren - ist bzw. eine Richterqualifikation besitzt. Dies könnte der Ausbilder der Prüflinge sein, besser der Ausbilder eines Nachbarvereins.
Prüfungsergebnis
Sachkundigkeit und Kenntnisse im Umgang mit dem Pferd/Pony sowie das Grundwissen über dieses sind ausschlaggebend. Sitz und Hilfengebung bzw. die Übungsausführung fliessen in die Beurteilung ein. Das Ergebnis lautet "bestanden" oder "nicht bestanden".
Wiederholung
Eine nicht bestandene Prüfung kann zum nächstmöglichen Termin wiederholt werden, wobei alle Teilprüfungen zu wiederholen sind. Das Abzeichen kann jährlich neu erworben werden.
Gebühren
Die Gebühren für die Prüfung sind an den Veranstalter zu entrichten.
Verleihung
Nach bestandener Prüfung händigt die Prüfungskommission eine Urkunde und das Abzeichen aus.
Das Kleine Hufeisen Reiten
An der Prüfung zum Kleinen Hufeisen Reiten kannst Du teilnehmen, wenn Du in dem Jahr, in dem Du die Prüfung ablegst, maximal 16 Jahre alt wirst.Was musst Du für das kleine Hufeisen können?
Das kleine Hufeisen umfasst einen praktischen und einen theoretischen Teil
Praktischer Teil:
Umgang mit dem Pferd:
- korrektes Führen und Anbinden eines Pferdes oder Ponys, Passieren anderer Pferde, Wenden auf der Stallgasse
- Pferdepflege, z. B. Putzen, Huf- und Schweifpflege, Versorgen des Pferdes/Ponys nach der Arbeit
- Mithilfe beim Zäumen und Gurten
Reiten:
- Auf- und Absitzen
- hintereinander reiten
- evtl. Reiten über Cavaletti (hier sind Hilfszügel gemäss §70d LPO gestattet)
Im theoretischen Teil werden Fragen zu folgenden Bereichen gestellt:
- Bezeichnung der wichtigsten Putz- und Ausrüstungsgegenstände
- Lederpflege
- Grundbedürfnisse des Pferdes
- Grundsätze auf dem Gebiet des Pferdeverhaltens
- Grundsätze des Umganges mit dem Pferd
- "1x9 der Pferdefreunde"
- Grundkenntnisse über Pferdehaltung und Fütterung; Tierschutz, Unfallverhütung
- Reitlehre: Grundkenntnisse über Sitz und Hilfen, Hufschlagfiguren, Bahnordnung, Anlegen und Anpassen von
Sattel und Trense, Verschnallen der Bügel
Bewertet werden Deine Kenntnisse und Deine Geschicklichkeit im Umgang mit dem Pferd oder Pony. Weiter fliesst in die Beurteilung ein, wie gut Du auf dem Pferd sitzt und wie gut Du einwirkst. Das Prüfungsergebnis lautet dann "bestanden" oder "nicht bestanden", es gibt also keine Noten. Solltest Du die Prüfung nicht bestehen, so kannst Du die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholen.
Termine entnehmt bitte der Seite “Termine”
Das Große Hufeisen Reiten
An der Prüfung zum Großen Hufeisen Reiten kannst Du teilnehmen, wenn Du im Jahr der Prüfung nicht älter als 18 Jahre wirst.Was musst Du für das große Hufeisen können?
Praktischer Teil:
Umgang mit dem Pferd:
- korrektes Führen und Anbinden eines Pferdes oder Ponys, Passieren anderer Pferde und Wenden auf der Stallgasse
- Pferdepflege, z.B. Putzen, Huf- und Schweifpflege
- Versorgen des Pferdes/Ponys nach der Arbeit
Reiten:
- Reiten eines Dressurreiterwettbewerbs
- Reiten im Außengelände mit dem Überwinden kleinerer, reitweisenspezifischer Hindernisse (hier sind Hilfszügel gemäß §70d LPO gestattet.
Theoretischer Teil:
- Bezeichnung der wichtigsten Putz- und Ausrüstungsgegenstände
- Lederpflege
- Grundbedürfnisse des Pferdes kennen
- Grundsätze auf dem Gebiet des Pferdeverhaltens, des Umganges mit dem Pferd
- "1x9 der Pferdefreunde"
- Grundkenntnisse über Pferdehaltung und Fütterung; Tierschutz, Unfallverhütung
- Reitlehre: Grundkenntnisse über Sitz und Hilfen, Hufschlagfiguren, Bahnordnung
Bewertet werden Deine Kenntnisse und Deine Geschicklichkeit im Umgang mit dem Pferd oder Pony. Weiter fliesst in die Beurteilung ein, wie gut Du auf dem Pferd sitzt und wie gut Du einwirkst. Das Prüfungsergebnis lautet dann "bestanden" oder "nicht bestanden", es gibt also keine Noten. Solltest Du die Prüfung nicht bestehen, so kannst Du die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholen.
Termine entnehmt bitte der Seite “Termine”







